Donnerstag, 7. Oktober 2021

Essener Offizium der Mutter vom Guten Rat

11. Oktober


HL. MARIA, MUTTER VOM GUTEN RAT

PATRONIN DER DIÖZESE ESSEN


Hochfest


Durch Bulle vom 8. 7. 1959 hat Papst Johannes XXIII. die allerseligste Jungfrau Maria unter dem Titel „Mutter vom Guten Rat“ zur Patronin des Bistums Essen bestimmt. Unter diesem Titel wird in der Kathedralkirche das Bildnis der „Goldenen Madonna“ verehrt, das zu den ältesten Marienbildern des Abendlands zählt.


Der weltkirchliche Gedenktag der Mutter vom Guten Rat ist der 26. April. Der 11. Oktober und Teile dieses Essener Offiziums gehen auf das Fest der Mutterschaft Mariens zurück. Papst Pius XI. führte es 1931 anläßlich der 1500. Wiederkehr des Konzils von Ephesus ein, das Maria als "Gottesgebärerin" dogmatisiert hatte. Das Fest wurde später als "Hochfest der Gottesmutter" auf den Oktavtag von Weihnachten verlegt.


Zusammengestellt von Pfarrer Ulrich Terlinden

Dinslaken 2021



 

Messe


Erste Vesper

Invitatorium und Lesehore

Laudes

Terz

Sext

Non

Zweite Vesper

Rosenkranz

Messe: Orationen, Lesungen und Gesänge

11. Oktober

im Bistum Essen


U. L. F., MUTTER VOM GUTEN RAT,

PATRONIN DER DIÖZESE ESSEN


Nach den Eigenfeiern des Bistums Essen (Meßbuch 1978 und Meßlektionar 1986), ergänzt um der Eigenmesse „Am Feste der allerseligsten Jungfrau Maria, der Mutter vom guten Rate unserer Goldenen Madonna, der Patronin des Bistums Essen“ (als Manuskript gedrucktes Blatt ohne Orts- und Jahresangabe; die deutschen Texte sind von dort übernommen) sowie Gesänge aus dem Graduale Romanum.

Die Konklusion des Tagesgebets wurde nach den jüngsten römischen Maßgaben angepaßt.



LESUNGEN


ERSTE LESUNG Spr 8, 12-31 (nicht im gregorianischen Ordo)

(Commune für Marienmessen, Erste Lesungen, Auswahl 5)


ANTWORTPSALM Ps 45 (44), 11-12. 14-15. 16-17 (R/.: 11a)

(23. Woche im Jahreskreis, Mittwoch, Jahr II)


ZWEITE LESUNG Apg 1, 12-14

(7. Oktober, U.L.F. vom Rosenkranz, Erste Lesung)


RUF VOR DEM EV. V/.: vgl. Lk 1, 45

(Commune für Marienmessen, Verse zum Ruf v. d. Ev., Auswahl 2)


EVANGELIUM Joh 2, 1-11 

(Commune für Marienmessen, Evangelien, Auswahl 11)



ORATIONEN


ORATIO COLLECTA / TAGESGEBET

Deus, qui Genitrícem dilécti Fílii tui 

matrem nobis dedísti,

ejúsque áuream effígiem clarificáre dignátus es:

concéde, quǽsumus; 

ut ejúsdem mónitis júgiter inhæréntes

secúndum cor tuum vívere valeámus.

Per eúndem Dóminum nostrum Jesum Christum Fílium tuum,

qui tecum vivit et regnat in unitáte Spíritus Sancti, Deus

per ómnia sǽcula sæculórum.


Übersetzung vom oben genannten Blatt:

Gott, du hast die Mutter deines geliebten Sohnes auch uns zur Mutter gegeben und warst so gnädig, ihr goldenes Bild ruhmvoll zu erhalten. Wir bitten dich, laß uns allezeit ihren Weisungen folgen, damit wie nach deinem Willen leben können. Durch unseren Herrn.


Tagesgebet aus den Eigenmessen von 1978:

Gott,

du hast die Mutter deines geliebten Sohnes 

auch uns zur Mutter gegeben.

Vor ihrem Gnadenbild rufen wir zu dir:

Hilf uns, ihrer Weisung zu folgen

und ein Leben nach deinem Willen zu führen.

Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn,

der mit dir lebt und herrscht 

in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott

von Ewigkeit zu Ewigkeit.


Korrigierte, inoffizielle Fassung:

Gott,

du hast die Mutter deines geliebten Sohnes 

auch uns zur Mutter gegeben

und ihr goldenes Bild gnädig verherrlicht.

Gib, daß wir, ihrer Weisung folgend,

nach deinem Herzen leben.

Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn,

der mit dir lebt und herrscht 

in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott

von Ewigkeit zu Ewigkeit.



SUPER OBLATA / GABENGEBET

Sanctífica, Dómine, quǽsumus, obláta libámina:

et beátæ Dei Genitrícis Maríæ,

Bonæ Consílii Matris, salubérrima intercessióne;

nobis salutária fore concéde.

Ordine Paulino:

Per Christum, Dóminum nostrum.

Ordine Gregoriano:

Per Dóminum nostrum Jesum Christum Fílium tuum,

qui tecum vivit et regnat in unitáte Spíritus Sancti, Deus

per ómnia sǽcula sæculórum.


Übersetzung vom oben genannten Blatt:

Heilige, Herr, wir bitten, die dargebrachten Opfergaben und gewähre durch die heilbringende Fürbitte der seligen Gottesgebärerin Maria, der Mutter vom Guten Rate, daß sie uns zum Heile gereiche (sic!). Durch unseren Herrn.


Gabengebet aus den Eigenmessen von 1978:

Herr, heilige die dargebrachten Opfergaben

und schenke uns dein Heil

auf die Fürsprache der seligen Gottesmutter Maria.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.



POST COMMUNIONEM / SCHLUSSGEBET

Salutáribus refécti sacraméntis,

súpplices te, Dómine, deprecámur:

ut, qui festivitátem beátæ Vírginis

Dei Genitrícis Maríæ venerándo égimus;

redemptiónis tuæ fructum 

perpétuo experíri mereámur.

Ordine Paulino:

Per Christum, Dóminum nostrum.

Ordine Gregoriano:

Per Dóminum nostrum Jesum Christum Fílium tuum,

qui tecum vivit et regnat in unitáte Spíritus Sancti, Deus

per ómnia sǽcula sæculórum.


Herr, unser Gott,

in dieser Feier zu Ehren der seligen Jungfrau

und Gottesmutter Maria

haben wir das heilbringende Sakrament empfangen.

Höre auf ihre Fürsprache

und führe uns mit ihr uns allen Heiligen zur Vollendung.

Durch Christus, unseren Herrn.



FÜRBITTEN

Feierlich - einfach



GESÄNGE


AD INTROITUM (Ps 36, 39.40.28, 3.5; Ps 77, 1) p. 339 - Noten - anhören

Salus pópuli ego sum, dicit Dóminus:

de quacúmque tribulatióne clamáverint ad me,

exáudiam eos:

et ero illórum Dóminus in perpétuum.

Das Heil des Volkes bin ich, spricht der Herr.

Aus welcher Not auch immer sie zu mir rufen,

ich werde sie erhören;

und ich will ihnen Herr sein auf ewig.

Ps. Atténdite, pópule meus, legem meam:

inclináte aurem vestram in verba oris mei.

Hab’ acht, mein Volk, auf meine Lehre!

Zu meines Mundes Worten neiget euer Ohr.



GRADUALE (Spr 8, 12.35)

Ego sapiéntia hábito in consílio,

et erudítis intérsum cogitatiónibus.

Ich, die Weisheit, habe einen Sitz im Rate,

und wo umsichtig gedacht wird, bin ich dabei.

V/. Beátus homo qui audit me,

et vígilat ad fores meas quotídie,

et obsérvat ad postes óstii mei.

Wohl dem Manne, der auf mich hört,

der an meinen Türen wacht Tag für Tag

und achthat an meines Tores Pfosten.


vel pro eo (Ps 36, 30, V/. 31) p. 494 - Noten - anhören

Os justi meditábitur sapiéntiam,

et lingua ejus loquétur judícium.

Der Mund des Gerechten betrachtet die (redet von der) Weisheit,

und seine Zunge spricht einen Rechtspruch.

V/. Lex Dei ejus in corde ipsíus:

et non supplantabúntur gressus ejus.

Das Gesetz Gottes ist in seinem Herzen,

und es wird kein Bein gestellt werden seinen Schritten.



ANTE EVANGELIUM (Spr 8, 36)

Allelúja, allelúja.

Qui me invénerit, invéniet vitam,

et háuriet salútem a Dómino.

Allelúja.

Alleluja, alleluja.

Wer mich findet, findet Leben

und schöpft Heil vom Herrn.

Alleluja.


vel pro eo (Cf. Num 17, 8) p. 416 - Noten - anhören

Allelúja. Allelúja. 

Virga Jesse flóruit:

Virgo Deum et hóminem génuit:

pacem Deus réddidit,

in se reconcílians ima summis.

Allelúja.

Halleluja. Halleluja.

Ein Reis aus Jesse ist erblüht,

eine Jungfrau hat Gott und Mensch geboren.

Frieden hat Gott wiedergegeben,

in sich versöhnend die Tiefe (mit) der Höhe.

Halleluja.


AD OFFERTORIUM (Ps 118, 4-5) 

Tu mandasti mandata tua custodiri nimis.

Utinam dirigantur viæ meæ

ad custodiendas justificationes tuas.

Du hast geboten, deine Gebote sehr zu beachten.

Daß doch gelenkt werden meine Wege,

zu beachten deine Rechtsprüche.


vel pro eo (Ps 118, 47.48) p. 356 - Noten - anhören

Meditábor in mandátis tuis, 

quæ diléxi valde:

et levábo manus meas ad mandáta tua,

quæ diléxi.

Ich will sinnen in deinen Geboten,

die ich sehr liebgewonnen habe,

und erheben will ich meine Hände zu deinen Geboten,

die ich liebgewonnen habe.



AD COMMUNIONEM (Prov 8, 34-35)

Beátus homo, qui audit me, 

et qui vÍgilat ad fores meas quotídie, 

et obsérvat ad postes óstii mei. 

Qui me invénerit, invéniet vitam 

et háuriet salútem a Dómino.

Wohl dem Menschen, der mich hört

und der wacht an meinen Türen täglich

und achthat an den Pforten meines Mundes.

Wer mich findet, wird finden Leben

und schöpfen das Heil vom Herrn.


vel pro eo (Ps 15, 11) p. 260 et 362 - Noten - anhören

Notas mihi fecísti vias vitæ:

adimplébis me lætítia 

cum vultu tuo, Dómine.

Bekannt gemacht hast du mir die Wege des Lebens.

Anfüllen wirst du mich mit Freude

an deinem Angesicht, Herr.



Einführung


Erste Vesper

Invitatorium und Lesehore

Laudes

Terz

Sext

Non

Zweite Vesper

Rosenkranz

Erste Vesper

HYMNUS

Du Weisheit aus des Höchsten Mund,

der du das All mit Kraft erfüllst,

du hast der Menschheit tiefe Schuld

als König liebevoll getilgt.


Der Gnaden Fülle schenktest du

der Mutter schon seit Anbeginn.

So ward sie reich an gutem Rat,

ging leuchtend auf, ein gold’ner Stern.


Anwältin du, gewähre Schutz

den Ehen und Familien hier.

Erwirk all denen Gnadenkraft,

die man zum Bistum Essen zählt.


Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis,

Gott, den die Jungfrau uns gebar,

Lob auch dem Vater und dem Geist

durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.



PSALMODIE

1. Ant. Gesegnet bist du, Jungfrau Maria, vom Herrn, dem erhabenen Gott, vor allen Frauen auf Erden. (Osterzeit: Halleluja.)


Psalm 112/113

Lobt, ihr Knechte des HERRN, * lobt den Namen des HERRN!

Der Name des HERRN sei gepriesen * von nun an bis in Ewigkeit.

Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang * sei gelobt der Name des HERRN.

Erhaben ist der HERR über alle Völker, * über den Himmeln ist seine Herrlichkeit.

Wer ist wie der HERR, unser Gott, * der wohnt in der Höhe,

der hinabschaut in die Tiefe, * auf Himmel und Erde?

Den Geringen richtet er auf aus dem Staub, * aus dem Schmutz erhebt er den Armen,

um ihn wohnen zu lassen bei den Fürsten, * bei den Fürsten seines Volks.

Die Kinderlose lässt er wohnen im Haus * als frohe Mutter von Kindern.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) * und dem Heiligen Geist(e).

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.


Ant. Gesegnet bist du, Jungfrau Maria, vom Herrn, dem erhabenen Gott, vor allen Frauen auf Erden. (O: Halleluja.)


2. Ant. Du bist der Ruhm Jerusalems, du die Freude Israels und der Stolz unseres Volkes. (O: Halleluja.)


Psalm 147/147B

Jerusalem, rühme den HERRN! * Lobe deinen Gott, Zion!

Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht, * die Kinder in deiner Mitte gesegnet.

Er verschafft deinen Grenzen Frieden, * er sättigt dich mit bestem Weizen.

Er sendet seinen Spruch zur Erde, * in Eile läuft sein Wort dahin.

Er gibt Schnee wie Wolle, * Reif streut er aus wie Asche.

Eis wirft er herab wie Brocken, * vor seinem Frost – wer kann da bestehen?

Er sendet sein Wort und läßt sie schmelzen, * er läßt seinen Wind wehen – da rieseln die Wasser.

Er verkündet Jakob sein Wort, * Israel seine Gesetze und seine Entscheide.

An keinem anderen Volk hat er so gehandelt, * sie kennen sein Recht nicht.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) * und dem Heiligen Geist(e)

Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit * und in Ewigkeit. Amen.


Ant. Du bist der Ruhm Jerusalems, du die Freude Israels und der Stolz unseres Volkes. (O: Halleluja.)


3. Ant. Freu dich in Ewigkeit, Jungfrau Maria, du warst würdig, Christus zu tragen, den Heiland der Welt. (O: Halleluja.)


Canticum (Eph 1, 3-10)

Gepriesen sei der Gott * und Vater unseres Herrn Jesus Christus. 

Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet * durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.

Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Grundlegung der Welt, * damit wir heilig und untadelig leben vor ihm.

Er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, * seine Söhne zu werden durch Jesus Christus 

und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen, * zum Lob seiner herrlichen Gnade. 

Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn. † In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden * nach dem Reichtum seiner Gnade.

Durch sie hat er uns reich beschenkt, * in aller Weisheit und Einsicht,

er hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan, * wie er es gnädig im Voraus bestimmt hat in ihm.

Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, † das All in Christus als dem Haupt zusammenzufassen, * was im Himmel und auf Erden ist, in ihm.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) * und dem Heiligen Geist(e)

wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit Amen. 


Ant. Freu dich in Ewigkeit, Jungfrau Maria, du warst würdig, Christus zu tragen, den Heiland der Welt. (O: Halleluja.)


KURZLESUNG (Sir 24, 9f)

Vor der Ewigkeit, von Anfang an, hat er mich erschaffen, und bis in Ewigkeit vergehe ich nicht. Im heiligen Zelt diente ich vor ihm.


RESPONSORIUM

R/. Von Anbeginn hat der Herr sie erwählt, * vor allen hat er sie erkoren. – R/.

V/. In seinem Zelt läßt er sie wohnen. * Vor allen hat er sie erkoren.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) und dem Heiligen Geist(e). – R/.


RESPONSORIUM IN DER OSTERZEIT

R/. Von Anbeginn hat der Herr sie erwählt, vor allen hat er sie erkoren. * Halleluja, halleluja. – R/.

V/. In seinem Zelt läßt er sie wohnen. * Halleluja, halleluja.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) und dem Heiligen Geist(e). – R/.


Magn.-Ant. Selig preisen mich alle Geschlechter, denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. (O: Halleluja.)


Magnificat (Lk 1, 46-55)

Meine Seele preist die Größe des Herrn, * und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. * Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.

Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, * und sein Name ist heilig.

Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht * über alle, die ihn fürchten.

Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: * Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

Er stürzt die Mächtigen vom Thron * und erhöht die Niedrigen.

Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben * und läßt die Reichen leer ausgehn.

Er nimmt sich seines Knechtes Israel an * und denkt an sein Erbarmen,

das er unsern Vätern verheißen hat, * Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) * und dem Heiligen Geist(e).

Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit * und in Ewigkeit. Amen. 


Ant. Selig preisen mich alle Geschlechter, denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. (O: Halleluja.)


FÜRBITTEN

Laßt uns beten zu Gott, dem allmächtigen Vater, der Maria, die Mutter seines Sohnes, den Menschen zur Fürsprecherin gegeben hat:

R/. Höre auf die Fürbitte der seligen Jungfrau Maria.


Du hast Maria zur Mutter deines Sohnes gemacht;

- laß die Kirche unter ihrem Schutz geborgen sein.


Du hast Maria den Menschen zur Mutter gegeben;

- auf ihre Fürsprache gewähre den Kranken Heilung und den Trauenden Trost.


Du hast Maria die Fülle deiner Gnade geschenkt;

- schenke den Sündern auf ihre Fürsprache hin Vergebung und allen Menschen Frieden und Heil.


Du hast unserem Bistum (dem Bistum Essen) Maria, die „Mutter vom Guten Rat“, als Patronin gegeben;

- laß alle Gläubigen ihrem Beispiel folgen und auf das Wort deines Sohne hören.


Du hast Maria zur Königin des Himmels gekrönt;

- schenke unseren Verstorbenen die ewige Freude mit Maria und allen Heiligen.


Vater unser.


Oration Gott, du hast die Mutter deines geliebten Sohnes auch uns zur Mutter gegeben. (Vor ihrem Gnadenbild rufen wir zu dir:) Hilf uns, ihrer Weisung zu folgen und ein Leben nach deinem Willen zu führen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.



Einführung


Lesehore

INVITATORIUM

Ant. Wir preisen die Mutterschaft der seligen Jungfrau Maria und beten an ihren Sohn, Jesus Christus, unseren Herrn. (Sonntags außerhalb der Fastenzeit und in der Osterzeit: Halleluja.)


Psalm 94/95

Kommt, laßt uns jubeln dem HERRN, * jauchzen dem Fels unsres Heils!

Laßt uns mit Dank seinem Angesicht nahen, * ihm jauchzen mit Liedern!

(Die Antiphon wird wiederholt.)


Denn ein großer Gott ist der HERR, * ein großer König über allen Göttern.

In seiner Hand sind die Tiefen der Erde, * sein sind die Gipfel der Berge.

Sein ist das Meer, das er gemacht hat, * das trockene Land, das seine Hände gebildet.

(Die Antiphon wird wiederholt.)


Kommt, wir wollen uns niederwerfen, uns vor ihm verneigen, * laßt uns niederknien vor dem HERRN, unserem Schöpfer!

Denn er ist unser Gott, † wir sind das Volk seiner Weide, * die Herde, von seiner Hand geführt.

(Die Antiphon wird wiederholt.)


Würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören! † Verhärtet euer Herz nicht wie in Meríba, * wie in der Wüste am Tag von Massa!

Dort haben eure Väter mich versucht, † sie stellten mich auf die Probe * und hatten doch mein Tun gesehen.

(Die Antiphon wird wiederholt.)


Vierzig Jahre war mir dieses Geschlecht zuwider † und ich sagte: Sie sind ein Volk, dessen Herz in die Irre geht, * sie kennen meine Wege nicht.

Darum habe ich in meinem Zorn geschworen: * Sie sollen nicht eingehen in meine Ruhe.

(Die Antiphon wird wiederholt.)


Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) * und dem Heiligen Geist(e).

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

Die Antiphon wird wiederholt. 



HYMNUS 

Des Himmels lichte Königin

und Mutter des allweisen Herrn,

du Jungfrau reich an gutem Rat,

sei Hilfe uns, wir bitten dich.


Geführt von Christi Lieb und Gnad

und von des Heil’gen Geistes Licht,

vertrauend auf des Vaters Wort,

hast hohen Auftrag du erfüllt.


Um unser ew’ges Heil besorgt

befiehlst du uns, des Herrn Gebot

zu hören mit des Herzens Ohr,

den Glauben tätig zu vollziehn.


Uns Söhne, die noch schwankend sind,

empfiehl dem göttlich großen Sohn.

Mach, daß wir folgen seinem Wort

und ständig auf sein Beispiel sehn.


Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis,

Gott, den die Jungfrau uns gebar,

Lob auch dem Vater und dem Geist

durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.



PSALMODIE

1. Ant. Selig bist du, Jungfrau Maria, du hast getragen den Schöpfer der Welt. (O: Halleluja.)


Psalm 23/24

Dem HERRN gehört die Erde und was sie erfüllt, * der Erdkreis und seine Bewohner.

Denn er hat ihn auf Meere gegründet, * ihn über Strömen befestigt.

Wer darf hinaufziehn zum Berg des HERRN, * wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?

Der unschuldige Hände hat und ein reines Herz, *der seine Seele nicht an Nichtiges hängt und keinen trügerischen Eid geschworen hat.

Er wird Segen empfangen vom HERRN * und Gerechtigkeit vom Gott seines Heils.

Das ist das Geschlecht, das nach ihm fragt, * die dein Angesicht suchen, Jakob.

Ihr Tore, hebt eure Häupter, † hebt euch, ihr uralten Pforten, * denn es kommt der König der Herrlichkeit!

Wer ist dieser König der Herrlichkeit? † Der HERR, stark und gewaltig, * der HERR, im Kampf gewaltig.

Ihr Tore, hebt eure Häupter, † hebt euch, ihr uralten Pforten, * denn es kommt der König der Herrlichkeit!

Wer ist er, dieser König der Herrlichkeit? † Der HERR der Heerscharen: * Er ist der König der Herrlichkeit.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) * und dem Heiligen Geist(e).

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *  und in Ewigkeit. Amen.


Ant. Selig bist du, Jungfrau Maria, du hast getragen den Schöpfer der Welt. (O: Halleluja.)


2. Ant. Einen König hat uns Maria geboren, Ewiger ist sein Name. Mutter ist sie und Jungfrau, niemand kommt ihr gleich. (O: Halleluja.)


Psalm 45/46

Gott ist uns Zuflucht und Stärke, * als mächtig erfahren, als Helfer in allen Nöten.

Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt, * wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres;

mögen seine Wasser tosen und schäumen * und vor seinem Ungestüm Berge erzittern. 

Eines Stromes Arme erfreuen die Gottesstadt, * des Höchsten heilige Wohnung.

Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken. * Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.

Völker tobten, Reiche wankten; * seine Stimme erscholl, da muss die Erde schmelzen.

Mit uns ist der HERR der Heerscharen, * der Gott Jakobs ist unsre Burg.

Kommt und schaut die Taten des HERRN, * der Schauder erregt auf der Erde.

Er setzt den Kriegen ein Ende * bis an die Grenzen der Erde.

Den Bogen zerbricht er, † die Lanze zerschlägt er; * Streitwagen verbrennt er im Feuer.

Laßt ab und erkennt, daß ich Gott bin, * erhaben über die Völker, erhaben auf Erden!

Mit uns ist der HERR der Heerscharen, * der Gott Jakobs ist unsre Burg.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) * und dem Heiligen Geist(e).

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.


Ant. Einen König hat uns Maria geboren, Ewiger ist sein Name. Mutter ist sie und Jungfrau, niemand kommt ihr gleich. (O: Halleluja.)


3. Ant. Herrliches sagt man von dir, Jungfrau Maria. (O: Halleluja.)


Psalm 86/87

Der HERR liebt seine Gründung auf heiligen Bergen, * die Tore Zions mehr als alle Stätten Jakobs.

Herrliches sagt man von dir, * du Stadt unseres Gottes:

Ich zähle Rahab und Babel zu denen, die mich erkennen, † auch das Philisterland, Tyrus und Kusch: * Diese sind dort geboren.

Ja, über Zion wird man sagen: † Ein jeder ist in ihr geboren. * Er, der Höchste, gibt ihr Bestand!

Der HERR zählt und verzeichnet die Völker: * Diese sind dort geboren.

Und sie werden beim Reigentanz singen: * All meine Quellen entspringen in dir.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) * und dem Heiligen Geist(e).

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen. 


Ant. Herrliches sagt man von dir, Jungfrau Maria. (O: Halleluja.)


VERSIKEL

V/. Selig, die das Wort Gottes hören. (O: Halleluja.)

R/. Und es befolgen. (O: Halleluja.)


Erste Lesung und Responsorium siehe Stundenbuch III, S. 1030ff. Auswahl:


ERSTE LESUNG (Gal 3, 22 - 4, 7)

Aus dem Brief an die Galater.

Die Schrift hat alles unter der Sünde eingeschlossen, damit die Verheißung aus dem Glauben an Jesus Christus denen gegeben wird, die glauben. Ehe der Glaube kam, waren wir vom Gesetz behütet, verwahrt, bis der Glaube offenbar werden sollte. So ist das Gesetz unser Erzieher auf Christus hin geworden, damit wir aus dem Glauben gerecht gemacht werden. Nachdem aber der Glaube gekommen ist, stehen wir nicht mehr unter dem Erzieher. Denn alle seid ihr durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. Wenn ihr aber Christus gehört, dann seid ihr Abrahams Nachkommen, Erben gemäß der Verheißung. Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er sich in keiner Hinsicht von einem Sklaven, obwohl er Herr ist über alles; er steht unter Vormundschaft und sein Erbe wird verwaltet bis zu der Zeit, die sein Vater festgesetzt hat. So waren auch wir, solange wir unmündig waren, Sklaven der Elementarmächte dieser Welt. Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen. Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, den Geist, der ruft: Abba, Vater. Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.


RESPONSORIUM

R/. Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, * damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen. (O: Halleluja.)

V/. In seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, sandte Gott seinen Sohn in der Gestalt des Fleisches, das unter der Macht der Sünde steht.  * Damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen. (O: Halleluja.)


ZWEITE LESUNG 

Papst Paul VI. ( † 1978)

Aus dem Apostolischen Schreiben „Marialis Cultus“

Vor allem ist Maria die hörende Jungfrau, die das Wort Gottes im Glauben empfängt. Im Glauben sagen Wir - es war für sie Bedingung und der Weg, auf dem sie Mutter Gottes wurde, denn wie der heilige Augustinus treffend bemerkt, „hat die selige Jungfrau (Jesus) im Glauben geboren, den sie im Glauben empfangen hat“. (1) Nachdem der Engel ihren Zweifel behoben hatte (2), „empfing sie Christus im Geist, bevor sie ihn in ihrem Schoß empfing, und sprach voll Glauben: ,Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort’“ (3); der Glaube wurde ihr zum Quell ihrer Glückseligkeit und gab ihr die Sicherheit, daß sich die Verheißung erfüllen werde: „Selig, die du geglaubt hast, daß sich erfüllt, was dir der Herr sagen ließ“ (4); im Glauben überdachte Maria, der die erste Rolle und das einzigartige Zeugnis für die Menschwerdung zukommt, immer wieder die Ereignisse der Kindheit Christi und erwog sie in ihrem Herzen. (5) Das tut auch die Kirche und zwar vor allem in der Feier der heiligen Liturgie. Gläubig hört sie auf das Wort Gottes, nimmt es auf, verkündet es und verehrt es, spendet es den Gläubigen als Brot des Lebens (6) - im Licht des Glaubens erforscht sie die Zeichen der Zeit, interpretiert und lebt die Ereignisse der Geschichte.

Maria ist ferner die betende Jungfrau. Das geht hervor aus dem Besuch, den sie der Mutter des Vorläufers abstattete. Da gab sie ihrem Lobpreis auf Gott, ihrer Demut, ihrem Glauben und ihrer Hoffnung Ausdruck, wie das Magnifikat beweist (7), das ja das hervorragendste Gebet Marias ist, das Lied der messianischen Zeit, in dem die festliche Freude des alten und neuen Israel zusammenklingt. Denn, so betont der heilige Irenäus, im Lobgesang der heiligen Jungfrau Maria strömt die Freude Abrahams, der Christus voraussah (8), und die vorweggenommene Stimme der Kirche zusammen: „Voll Freude rief Maria aus, indem sie für die Kirche prophezeite: Hochpreiset meine Seele den Herrn.“ (9) Denn der Lobgesang Marias hat weite Verbreitung gefunden und ist zum Gebet der Kirche geworden durch alle Zeiten.

Maria erweist sich auch in Kana als betende Jungfrau. Dort hat sie in gewinnender und besorgter Bitte ihrem Sohn ein nur zeitliches Anliegen vorgetragen und dafür übernatürliche Gnadenwirkung erzielt. Durch das erste Zeichen, das Jesus wirkte, stärkte er nämlich den Glauben der Jünger an ihn. (10)

Endlich erscheint Maria auch am Ende ihres Lebens als betende Jungfrau. Denn die Apostel „verharrten einmütig mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.“ (11) So muß man also Maria in der ersten Gemeinde als Betende sehen, und sie bleibt es immer, auch heute, da sie, obwohl in den Himmel aufgenommen, niemals ihre Pflicht zu beten und zu helfen vernachlässigt. (12) Eine betende Jungfrau ist auch die Kirche, da sie jeden Tag die Anliegen ihrer Kinder dem Vater vorträgt, „dem Herrn ohne Unterlaß lobsingt und für das Heil der ganzen Welt einsteht.“ (13)


1 Sermo 215, 4.

2 Vgl. Lk 1, 34-37.

3 Augustinus a.a.O. 

4 Lk 1, 45.

5 Vgl. Lk 2, 19-51.

6 Vgl. II. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution über die Offenbarung, Art. 21.

7 Vgl. Lk 1, 46-55.

8 Vgl. Adversus haereses IV, 7, 1; vgl. Joh 8, 56.

9 Adversus haereses III, 10, 2.

10 Vgl. Joh 2, 1-12.

11 Apg 1, 14.

12 Vgl. II. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution über die Kirche, Art. 62.

13 Vgl. II. Vatikanisches Konzil, Liturgiekonstitution, Art. 83.


RESPONSORIUM

R/. Selig bist du, heilige Jungfrau Maria, und allen Lobes würdig. * Denn aus dir ging hervor die Sonne der Gerechtigkeit, Christus, unser Gott uns Heiland. (O: Halleluja.)

V/. In großer Freude feiern wir dein Fest, heilige Jungfrau Maria. * Denn aus dir ging hervor die Sonne der Gerechtigkeit, Christus, unser Gott uns Heiland. (O: Halleluja.)


TE DEUM (an Sonntagen, Marienfesten und -hochfesten)

Dich, Gott, loben wir, dich, Herr, preisen wir.

Dir, dem ewigen Vater, huldigt das Erdenrund.

Dir rufen die Engel alle, 

dir Himmel und Mächte insgesamt,

die Kerubim dir und die Seraphim mit niemals endender Stimme zu:

Heilig, heilig, heilig 

der Herr, der Gott der Scharen!

Voll sind Himmel und Erde 

von deiner hohen Herrlichkeit.

Dich preist der glorreiche Chor der Apostel; 

dich der Propheten lobwürdige Zahl;

dich der Märtyrer leuchtendes Heer; 

dich preist über das Erdenrund die heilige Kirche;

dich, den Vater unermeßbarer Majestät;

deinen wahren und einzigen Sohn;

und den Heiligen Fürsprecher Geist.  

Du König der Herrlichkeit, Christus.

Du bist des Vaters all-ewiger Sohn.

Du hast der Jungfrau Schoß nicht verschmäht,

bist Mensch geworden, den Menschen zu befreien.

Du hast bezwungen des Todes Stachel 

und denen, die glauben, die Reiche der Himmel aufgetan.

Du sitzest zur Rechten Gottes in deines Vaters Herrlichkeit.

Als Richter, so glauben wir, kehrst du einst wieder.

Dich bitten wir denn, komm deinen Dienern zu Hilfe, 

die du erlöst mit kostbarem Blut.

In der ewigen Herrlichkeit zähle uns deinen Heiligen zu.

(Rette dein Volk, o Herr, und segne dein Erbe;

und führe sie und erhebe sie bis in Ewigkeit.

An jedem Tag benedeien wir dich 

und loben in Ewigkeit deinen Namen, ja, in der ewigen Ewigkeit.

In Gnaden wollest du, Herr, an diesem Tag uns ohne Schuld bewahren.

Erbarme dich unser, o Herr, erbarme dich unser.

Laß über uns dein Erbarmen geschehn, wie wir gehofft auf dich.

Auf dich, o Herr, habe ich meine Hoffnung gesetzt. 

In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.) 


ORATION

Gott, du hast die Mutter deines geliebten Sohnes auch uns zur Mutter gegeben. (Vor ihrem Gnadenbild rufen wir zu dir:) Hilf uns, ihrer Weisung zu folgen und ein Leben nach deinem Willen zu führen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.



Essener Offizium der Mutter vom Guten Rat

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